Historisches Treffen der Kirchen Europas in Basel

Protestanten Europas starten offiziellen Dialog mit dem Vatikan

Mit einem grossen Festakt im Basler Münster haben 650 Gäste zusammen mit den Evangelischen Kirchen Europas ihre erstmalige Zusammenkunft in der Schweiz gefeiert. Die «Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa» GEKE vertritt mit ihren Mitgliedskirchen die Anliegen von rund 50 Millionen Menschen aus über 30 Ländern. Während das Bekenntnis zur Einheit und zum Frieden im Vordergrund des historischen Treffens stand, wurde mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen GEKE-Präsident Gottfried Locher und Kurienkardinal Kurt Koch ein offizieller Dialog der Europäischen Protestanten mit dem Vatikan gestartet . Mit dabei bei diesem historischen Anlass war auch Aussenminister Ignazio Cassis.

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen Europas (GEKE) überbrückt seit 1973 die jahrhundertlange Kirchenspaltung zwischen den reformierten und den lutherischen Kirchen. Zum ersten Mal seit 45 Jahren haben nun die Protestanten Europas in der Schweiz getagt. Diese Zusammenkunft der GEKE mit ihren rund 100 lutherischen, reformierten, unierten und methodistischen Mitgliedskirchen ist ein einmaliges Ereignis für die Schweiz.

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen Europas (GEKE) überbrückt seit 1973 die jahrhundertlange Kirchenspaltung zwischen den reformierten und den lutherischen Kirchen. Zum ersten Mal seit 45 Jahren haben nun die Protestanten Europas in der Schweiz getagt. Diese Zusammenkunft der GEKE mit ihren rund 100 lutherischen, reformierten, unierten und methodistischen Mitgliedskirchen ist ein einmaliges Ereignis für die Schweiz.

Für GEKE-Präsident Gottfried Locher ist die «Einheit in der Vielfalt» noch immer das zentrale Anliegen der GEKE. Einheit sei mehr denn je nötig, um die Herausforderungen in Europa zu meistern. «Es braucht eine starke und geeinte Stimme der evangelischen Kirchen in Europa – für mehr Gerechtigkeit und Frieden.»

GEKE startet wegweisenden Dialog mit dem Vatikan

Aus der Überzeugung, dass die Notwendigkeit der Einheit weitergedacht werden muss, hat im Rahmen der Zusammenkunft GEKE-Präsident Gottfried Locher mit Kurienkardinal Kurt Koch, dem Ökumene-Minister der römisch-katholischen Kirche, eine Absichtserklärung zu einem offiziellen Dialog zwischen dem Vatikan und der GEKE unterzeichnet. Damit steigen die europäischen Protestanten zum ersten Mal geeint in einen Dialog mit dem Vatikan. Damit können zentrale Fragen zwischen römisch-katholischer und den evangelischen Kirchen angegangen werden, wie etwa die umstrittene wie zentrale Frage des gemeinsamen Abendmahls.

Aussenminister Cassis betont die Guten Dienste der Schweiz bei der Überbrückung von Konflikten

Aussenminister Ignazio Cassis, der die Grussbotschaft des Bundesrates überbrachte, äusserte sich am Rande der Veranstaltung zur Unterzeichnung der Absichtserklärung: «Das ist ein wichtiger Schritt. Auch weil in der Vergangenheit nicht immer das Verbindende betont wurde, sondern oft auch das Trennende.» Für ein Land wie die Schweiz, die auf eine lange Tradition der Guten Dienste zurückblicken können, sei dies ein ermutigendes Signal. «Denn es bedeutet, dass die Schweiz nicht nur ihren Beitrag leisten kann, wenn es darum geht, politische Konflikte zu lösen.» Basel sei der perfekte Ort für diese Annäherung, so Bundesrat Cassis: «Christliche Tradition und Offenheit bilden in dieser Stadt ganz offensichtlich einen guten Rahmen für das Miteinander. Und für Toleranz, Verantwortung und die Freiheit jedes Menschen.»

Medienmitteilung der SEK vom 16.9.2018

HESO 2018 vom 21. bis 30.09.2018

Besuchen Sie uns am Stand 813  Flyer HESO

Die drei Landeskirchen des Kantons Solothurn - die Evangelisch-Reformierte,
die Römisch-Katholische und die Christkatholische - präsentieren sich an der diesjährigen HESO mit einem gemeinsamen Stand. Das Motto «glücklich unterwegs?» stellt die Frage, was im Leben Erfüllung gibt. Offenbar gibt es Herausforderungen, an denen wir wachsen, z.B. Krankheiten oder
Behinderungen. Wie hält man da die „Balance?“

Am Stand 813 auf der Chantierwiese übt man Balance ganz körperlich - 
bei einem Parcours, der einem verrät, wie agil die Gleichgewichtssensoren in 
unseren Ohren noch sind. Im Gleichgewicht gilt es aber auch seelisch
zu bleiben.

Die Landeskirchen engagieren sich dort, wo dies zu einer echten Heraus-
forderung wird: im Krankheitsfall, bei Not- und Todesfällen. Die kirchlichen Seelsorgeangebote stehen jedermann, unabhängig von seiner Weltanschauung
zur Verfügung. Dies ist nicht nur in den Spitälern, den psychiatrischen oder den Notfalldiensten wesentlich, sondern auch in der Gefängnisseelsorge oder in der Arbeit mit Gehörlosen. Dieses mannigfaltige, kirchliche Angebot sucht in der 
Regel nicht die Öffentlichkeit, da es in jedem Fall an die Schweigepflicht 
gebunden ist. 

An der HESO erhält man einen Einblick, wo sich die Kirchen täglich engagieren,
ohne dass dies gross öffentlich wird. „Glücklich unterwegs“ zu sein, kann sich 
auch dort ereignen, wo das Un-Glück ganz augenfällig dominiert. 
Seelsorge hilft in den Krisen des Lebens der Seele mehr Sorge zu tragen. Möglich, dass man dabei nicht nur ein Stück weiser, sondern auch mit einem nicht erwarteten Glück bereichert wird. „Unterwegssein“ ist ein Balanceakt - 
der kann/will geübt werden – z.B. an der HESO, sicher aber im Alltag.

Pfarrer Christian Bürki 
Verantwortlicher HESO Stand

Ausblick: Impulsveranstaltung >>Gemeindeentwicklung<< 9. März 2019


Impulsveranstaltung für unsere Kirchgemeinden 

Datum:          9. März 2019                               Präsentation zur Veranstaltung
Zeit:               9.00 - ca. 16.00 Uhr 
Ort:                Kirchgemeindehaus Hägendorf
Anmeldung:   ab sofort an das Sekretariat --> sekretariat(at)ref-so.ch

Auf Ebene Kirchgemeinde wollen wir gemeinsam Visionen und Stategien ausarbeiten, welche inspirieren und die Sehnsucht nach Entwicklung innerhalb 
der Gemeinde wecken. Pfr. Markus Fricker, Unternehmensberater und Coach, 
wird uns erneut professionell durch die Veranstaltung führen und uns anhand verschiedener Modelle aufzeigen, wo und wie Entwicklung möglich ist. 

Auf die Anmeldung Ihrer Kirchgemeinde, inklusive aller teilnehmenden 
Personen, freut sich der Synodalrat.

Werner Berger, Synodalrat
Gemeinden und Strukturen


Aufruf zur Bettagskollekte 2018

BETTAGSKOLLEKTE 2018
Casa fidelio unterstützt erwachsene süchtige Männer bei der Rückkehr in den Alltag. Sie erwerben die Fähigkeit, ihr Leben suchtfrei zu gestalten und einer geregelten Arbeit nachzugehen. Sie werden darin gefördert, grösstmögliche Selbstverantwortung zu übernehmen. Dies trägt zu einem gesunden Selbst-wertgefühl bei. 

Die Waldenser befinden sich auch heute noch in einem schwierigen Umfeld.
Auf Grund ihrer Offenheit den gesellschaftlichen und menschlichen Problemen gegenüber wird ihre Stimme nach wie vor in Italien wahrgenommen und 
geachtet. Ihr Hauptthema ist die Diakonie. Sie erbringen den Dienst am
Nächsten in Riesi auf vielfältige Art. Ihre Einrichtung hat in der Stadt Vorbildfunktion.

Mit Ihrem Beitrag können die beiden Organisationen ihre wertvolle Aufgabe weiterhin erfüllen. Der Synodalrat dankt Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.

Verena Enzler                                                                 Weiter zum Flyer
Synodalratspräsidentin

Reformierte Kirche Kanton Solothurn spendet 10000 Franken für syrische Flüchtlinge

Regierungsrat Remo Ankli an der in Büren SO stattfindenden Synode vom 9.6.2018
Foto: Tilmann Zuber

Die Synode der reformierten Kirche Kanton Solothurn bewilligte einen Beitrag von 10000 Franken für syrische Flüchtlinge. An der Synode äusserte sich Regierungsrat Remo Ankli zu den Vorfällen in den türkischen Heimatkunde-Unterricht. Es gehe nicht an, dass man diese für politische Zwecke missbrauche.

An der Frühjahrs-Synode in Büren zeigten sich die Synodalen grosszügig. Sie folgten dem Antrag des Oltner Alex Weibel und erhöhten den Beitrag an das Hilfswerk der Evangelischen Kirche der Schweiz auf 10000 Franken. Das Geld kommt den Flüchtlingen in Syrien zu Gute. Hintergrund dieser solidarischen Aktion waren die guten Rechnungen der Synode und des Finanzausgleichs, die Synodalrat Markus Leuenberger präsentierte. Weiter

Einführungssynode - Megatrends machen den Kirchen zu schaffen

Die Synodalen beschäftigten sich am Einführungstag mit der Zukunft ihrer Kirche. Trotz Mitgliederschwund sieht die nicht schlecht aus, meinte Unternehmensberater Markus Fricker.

Die Statistik spricht gegen die Volkskirchen: Seit Jahren hält der Mitglieder-schwund an und die Finanzen ­nehmen ab. Grund genug für die Verantwort-lichen, sich mit der Zukunft ihrer Kirche auseinanderzusetzen. Am 10. März 2018 tat dies die Synode in Balsthal, am Einführungstag der neu gewählten Mitglieder. Nach dem Gottesdienst, in dem die Parlamentarier feierlich in die Pflicht genommen wurden, besuchten sie den eintägigen Workshop, den der Unternehmensberater und Pfarrer Markus Fricker gestaltete. Fricker wollte nichts beschönigen. Die sinkenden Mitgliederzahlen und Finanzen, der gesellschaftliche Wandel, der Traditionsabbruch und der Bedeutungsverlust mache den Volkskirchen zu schaffen. Weiter.....

Markus Fricker, Unternehmensberater und Coach für Kirchgemeinden

Ohne "Freiwilligenarbeit" steht die Gesellschaft....... und die Kirche still

Viele Frauen und Männer engagieren sich aus freiem Willen und unentgeltlich für andere Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt. Ein, von verschiedenen Fachstellen der Reformierten Landeskirchen erarbeiteter Leitfaden, bezieht sich auf die Freiwilligenarbeit in Kirchgemeinden. Weiter

Flyer "Sexuelle Übergriffe und Belästigung in der Kirche"

Zwar hat der Synodalrat bisher von keinem Übergriff und von keiner Belästigung innerhalb der Evangelisch-Reformierten Kirche Kanton Solothurn Kenntnis, dennoch ist ihm gleichzeitig bewusst, dass auch im Arbeitsfeld Kirche Belästigungen oder Übergriffe möglich sind. Deshalb sollen alle Menschen, gleich welchen Alters und Geschlechts, die von der Kirche angestellt sind, die sich kirchlichen Mitarbeitenden anvertrauen oder die innerhalb der Kirche freiwillige Arbeit leisten, Kenntnis davon haben, dass weder Belästigungen noch Übergriffe toleriert werden. Merkblatt

Gottesdienst

Im Zeitalter des Traditionsabbruches geht auch das Singen immer mehr verloren. Evangelische Kirche war immer singende Kirche. Jeder Mensch kann singen, aber Singen macht nur Freude, wenn es geübt wird. Die Kernliederliste soll den Lehr- und Pfarrpersonen helfen, wichtige Lieder gezielt aus dem grossen Bestand des kirchlichen Liedguts auszuwählen, um sie in Sonntagsschule, Chile für Chind, Religionsunterricht und Jugendarbeit einzuüben. weiter

Wiedereintritt in die Kirche leicht gemacht

Die drei Landeskirchen im Kanton Solothurn wollen gemeinsam Menschen wiedergewinnen, die sich von ihnen abgewendet haben.

Der Webauftritt mit der Adresse www.kircheneintritt.ch macht einen Wiedereintritt in die Kirche einfach: die Site besuchen, und nach ein paar Klicks ist das Nötige in die Wege geleitet. weiter

 

Unsere Kinder- und Jugendlager

Viel Spannung, Action, Fun, aber auch Ruhe und Besinnlichkeit können Kinder und Jugendliche aus dem Kanton Solothurn und angrenzenden Kantonen in unseren Lagern erleben. Viele verschiedene Aktivitäten, Spielabende, Discos, Outdooraktivitäten, Ausflüge und Lagerfeuer gehören zu unserem abwechslungsreichen Lagerprogramm. Achtung: unsere Lager haben Suchtfaktor, wer einmal dabei war, will kein Lager mehr verpassen.

Mehr http://www.feelgoodcamp.ch/