Menü
schliessen

Information und Empfehlung für Kirchen

Pixabay

Die WHO hat die Ausbreitung des Corona-Virus (Covid-19) als Pandemie eingestuft. Gemäss Bundesrat ist die Lage ernst und einschneidende Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wurden beschlossen.


NÜTZLICHE LINKS:


Aktuelle Situation BAG


Neue Kampagnenfarbe PINK


KONTAKTE:

Hotline Kantonaler Sonderstab
Corona Solothurn:

Tel.: 0800 112 117 (jeweils MO-FR 08h-16h)
oder per Mail: kfscorona@kapo.so.ch

Notfallseelsorge Corona Solothurn

Speziell für die Notfallseelsorge sind folgende Pfarrpersonen für Sie da:


Pfr. Haiko Behrens
Tel. 061 701 29 11
haiko.behrens@refkirchedornach.ch

Pfr. Melanie Ludwig
Tel. 062 212 48 84
melanie.ludwig@ref-olten.ch

Pfr. Burkhard Müller-Ludwig
Tel. 032 639 12 82
burkhard.mueller@ggs.ch



Lockerung der Massnahmen

Der Bundesrat sieht eine etappenweise Lockerung vor.

Gottesdienste sind ab dem 28. Mai wieder erlaubt.

Weiterhin sind die Hygiene- und Verhaltensregeln einzuhalten, um sich und andere zu schützen!

20.02.2020 | Update

An seiner heutigen Sitzung hat der Gesamtbundesrat die Wiederaufnahme von Gottesdiensten per 28. Mai 2020 beschlossen. Womit Gottesdienste ab Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 ermöglicht werden, sofern die Bestimmungen der Schutzkonzepte eingehalten werden können. Hierzu gehört u.a., dass die Nachverfolgung von Infektionsketten mittels Führen von Teilnehmendenlisten sichergestellt werden muss.

Mit diesem Beschluss verbunden ist die Vorgabe eines Rahmenschutzkonzepts «Wiederaufnahme von Gottesdiensten und religiösen Zusammenkünften», das die Eckwerte der Durchführung von Gottesdiensten benennt:

  • Es besteht keine fixe Begrenzung der Teilnehmendenzahl; grosse Besucherzahlen seien zu vermeiden, es ist mit einem Platzbedarf von 4m2 pro Person zu rechnen (Richtmass).

  • Die weiteren Bestimmungen des Rahmenkonzepts zu den Hygiene- und Abstandsregeln orientieren sich erfreulicherweise weitestgehend am bekannten «Schutzkonzept für Gottesdienste» der EKS mit wenigen Ausnahmen, dass:

    o auf die Feier der Sakramente und auf den Gemeindegesang zu verzichten ist
    o Kasualien grundsätzlich verschoben werden sollen sowie
    o die Kontaktdaten der Teilnehmenden zwingend aufzunehmen sind.

15.05.2020 | Update

Zentrale Neuerungen aus der Hilfestellung
weitergehende Informationen und Wegleitungen sind angehängtem PDF zu entnehmen

Lockerungen
Bereits in der ersten Lockerungsphase konnten bei Beerdigungen mehr Teilnehmende zugelassen werden. Seit dem 11. Mai 2020 nahmen u.a. die obligatorischen Schulen ihre Aktivitäten wieder auf, so dass unter bestimmten Voraussetzungen auch im kirchlichen Unterricht wieder Präsenzveranstaltungen möglich sind.

Ebenfalls lockerten die Bundesbehörden die Verhaltensempfehlungen für ältere Personen sowie das Besuchsverbot bei Alters- und Pflegeheimen, was eine Erleichterung für die kirchliche Begleitung bedeutet.

Ab dem 8. Juni 2020 soll ausserdem auch das Versammlungsverbot Lockerungen erfahren:

Gemäss den aktuellen behördlichen Überlegungen würden somit ab diesem Zeitpunkt reguläre Gottesdienste und weitere kirchliche Anlässe wieder in Form von Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden können. Die verschiedenen Öffnungsschritte setzen voraus, dass sie von Schutzkonzepten begleitet werden.

Empfehlung: Tragen Sie eine Maske, wenn Abstandhalten nicht möglich ist oder ein Schutzkonzept dies vorsieht.

Massnahmen der Arbeitgeberin bzw. der Anstellungsbehörde
Mitarbeitende, die an Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronischer Atemwegserkrankung, an einer Krebserkrankung oder an hochgradiger Adipositas  (Fettleibigkeit) leiden bzw. sich Therapien unterziehen, die das Immunsystem schwächen, sind gesundheitlich besonders exponiert. Bei diesen Mitarbeitenden ist im Sinne der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers die Anordnung von Homeoffice zwingend (inkl. bei Pfarrpersonen). Bei dieser Ausgangslage sollten wenn immer möglich nur Pfarrpersonen vor Ort arbeiten, die nicht als besonders gefährdete Personen gelten.

Lässt sich keine andere Lösung finden, können im Sinne einer Ausnahmeregelung und nach Prüfung durch die zuständige Regional-pfarrperson besonders gefährdete Pfarrerinnen und Pfarrer zum Einsatz gelangen. Voraussetzung dafür ist, dass die Präsenz einer besonders gefährdeten Pfarrperson in einer Kirchgemeinde unabdingbar ist (vgl. Art. 10c Abs. 3 COVID-19-Verordnung 2), also ein Personalnotstand herrscht. Die Tatsache allein, dass eine Verweserschaft benötigt wird, genügt beispielsweise nicht. Es ist erforderlich, dass ohne den Einsatz der besonders gefährdeten Pfarrperson unverzichtbare Aufgaben (z.B. Beerdigungen) nicht erfüllt werden könnten. Allerdings müssen bei der Erfüllung der unverzichtbaren pfarramtlichen Aufgaben zwingend alle notwendigen Schutzmassnahmen beachtet werden. Insbesondere müssen die betroffenen Pfarrpersonen in einer genügend grossen Räumlichkeit oder im Freien selber für die Einhaltung des Mindestabstands von 2 Meter sorgen können (z.B. mittels Bodenmarkierungen). Nicht möglich ist die Seelsorge im engen (persönlichen) Kontakt.

Grundsätze kirchlicher Praxis

  • Die Kirchgemeindehäuser können geöffnet werden, wenn ein Schutzkonzept vorliegt (vgl. hierzu das publizierte Schutzkonzept der Ref. Kirche Bern-Jura-Solothurn). Die von den zuständigen Behörden erlassenen Beschränkungen für Betriebe, Arbeitsstellen und öffentliche Institutionen sind für die Kirchgemeinden und kirchlichen Behörden weiterhin umzusetzen.
  • Sollte es kurzfristig zu Ausfällen bei den Mitarbeitenden kommen (z.B. Quarantänemassnahmen), sind wo möglich Stellvertretungen zu bezeichnen.
  • Die Kirche beachtet in ihrer Kommunikation nach innen und aussen die von der staatlichen Behörde verwendete Terminologie.

Denkanstösse: Die Kirchgemeinden werden gebeten, auf der Grundlage der behördlichen und kirchlichen Informationen laufend ihre Aktivitäten zu überprüfen und im Rahmen der Möglichkeiten ihre Dienste anzubieten.
Es gilt, solidarisch und kreativ zu denken und zu handeln.
Mit der stufenweisen Lockerung der vom Bundesrat verhängten Massnahmen und im Hinblick auf das Ende des «Lockdowns» bietet sich die Chance, sich einen Moment Zeit zu nehmen und über den kirchlichen Auftrag angesichts heutiger Herausforderungen nachzudenken.

Konkret: Darüber nachzudenken, wie die «neue Normalität» des Gemeindelebens aussehen soll.

Oder gibt es Neues, was in den letzten Monaten ausprobiert und entwickelt wurde, das auch künftig für das Gemeindeleben wertvoll ist? Haben sich wesentliche Bedürfnisse der Menschen neu gezeigt, welche die Schwerpunkte in der Kirchgemeinde eventuell auch längerfristig verschieben könnten? Sind neue Netzwerke oder Partizipationsformen innerhalb der Gemeinde entstanden, die weiter gepflegt werden sollten? Gibt es Angebote, die vor dem «Lockdown» bestanden haben, auf die möglicherweise in Zukunft zugunsten von Innovationen verzichtet werden kann?

Welche weiteren Entwicklungen könnten bei einer zweiten Welle eintreten und wie wäre hierauf zu reagieren?
Es wäre bei einer zweiten Welle möglich, dass die Behörden die Einäscherung aller Verstorbenen vorschreiben. Sollte es zu einer Häufung von Todesfällen kommen, könnte ein Leichnam in gewissen Fällen bis zu einem möglichen Beerdigungstermin gelagert werden. Eine Verschiebung sollte aber nach Möglichkeit vermieden werden, weil sich ansonsten später eine Überlastung einstellen könnte. Sollte die Lage
bei einer zweiten Welle ausserordentlich angespannt werden, ist ein schnelles Handeln erforderlich, stets aber unter Wahrung der Würde. Zusammen mit den Angehörigen sind die seelsorgerlichen Auswirkungen der getroffenen Lösungen sorgfältig zu prüfen. Gestaltungsvorschläge für Beerdigungen in Zeiten des Corona-Virus im Anhang unter lit.c.

Besonders gefährdete Personen (Personen ab 65 Jahren und erwachsene Personen), die insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs, hochgradiger Adipositas [Fettleibigkeit]) sind auf das potentielle Risiko hinzuweisen und sollten am Anlass nicht teilnehmen.

Überlegungen zum Umgang in der kirchlichen Altersarbeit
Seit dem 11. Mai gelten für Menschen ab 65 Jahren und andere Risikogruppen indes etwas gelockerte Verhaltensregeln. Das heisst, die Isolation zuhause und die «bleib zuhause»-Regel gelten nicht mehr in der bisherigen, strengen Form.
Trotzdem ist es gerade für die ältere Bevölkerung weiterhin wichtig, dass sie nicht unnötigen Gesundheitsgefährdungen ausgesetzt ist. Es bleibt daher für die Kirchen und Kirchgemeinden eine Herausforderung, eine physische Teilhabe von älteren Menschen an der Gemeinschaft zu ermöglichen und dabei gesundheitlichen Risiken aktiv zu minimieren. Derzeit sollte die kirchliche Altersarbeit auf Anlässe mit einer überschaubaren Teilnehmendenzahl (im Moment maximal 5 Personen) beschränkt bleiben. Sobald voraussichtlich ab dem 8. Juni 2020 eine neue Vorschrift bezüglich des Versammlungsverbotes bekannt ist, dürfen auch Seniorenanlässe mit etwas mehr Personen wieder möglich sein. Grössere Gruppen in einem Raum zu versammeln, bleibt auch unter Einhaltung der vorgeschriebenen Raumgrösse und der Abstands- und Hygienemassnahmen weiterhin nicht ratsam.

Seniorennachmittage mit vielen Teilnehmende, Mittagessen für Seniorinnen und Senioren, Seniorenferien und Anlässe, bei denen dieselben Gegenstände berührt werden wie z.B. Jassnachmittage, sind bis auf Weiteres nicht durchzuführen. Die Schutzmassnahmen hierfür wären ohnehin sehr aufwändig, schwierig in der sorgfältigen Umsetzung und würden ein unbekümmertes Zusammensein beeinträchtigen.

01.05.2020 | Update

Zentrale Neuerungen und Eckdaten:

Schutzkonzept für Gottesdienste
Voraussichtlich werden ab 8. Juni 2020 Gottesdienste unter Berücksichtigung der geltenden behördlichen Anordnungen wieder möglich sein. Das von der Taskforce der EKS erarbeitete Schutzkonzept kann ab dem Moment der Lockerung des Veranstaltungsverbots zur Anwendung kommen. EKS Schutzkonzept Gottesdienste

Medienmitteilung Kanton Solothurn vom 30.04.2020

«COVID – 19» – Schülerinnen und Schüler kehren in ihre Schulen zurück

Nach sechs Wochen Fernunterricht kehren die Schülerinnen und Schüler der Volksschule am 11. Mai in ihre Klassen und Schulhäuser zurück. Die Kinder und Eltern gewinnen – unter strengen Sicherheitsauflagen – ein Stück Normalität in ihrem Alltag zurück… Medienmitteilung Kanton Solothurn

Kirchlicher Unterricht/KUW

Um den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften nach dem «Lockdown» einen sicheren Schulstart zu ermöglichen, hat im Kanton Bern die Bildungsdirektorin eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden, Gewerkschaften, Schulleitungen und der Bildungspolitik eingesetzt. Diese hat die Schutzmassnahmen in Absprache mit dem Kantonsarztamt an den Schulen geklärt und offene Fragen beantwortet. Damit steht jetzt der Leitfaden «Wiederaufnahme Präsenzunterricht» zur Verfügung. Dazu gibt es eine Kurzfassung, ein Dokument «Erfassung vulnerable Personen» sowie eine FAQ-Sammlung, die laufend aktualisiert wird. Im Kanton Solothurn hat das Volksschulamt ein kantonales Schutzkonzept erarbeitet, das vor dem Hintergrund lokaler Gegebenheiten ergänzt werden kann. Es versteht die Schule als ein in sich abgeschlossener Raum «Container» / «Kokon», siehe Medienmitteilung Kanton Solothurn vom 30.04.2020. Angaben zur Wiederaufnahme des Schulstarts hat auch der Kanton Jura veröffentlicht. An diesen kantonalen Unterlagen können sich auch die Kirchgemeinden orientieren. 

Grundsätzlich werden KUW-Veranstaltungen ab dem 11. Mai 2020 ebenfalls wieder angeboten. Das setzt voraus, dass Massnahmen zum Abstandhalten und zur Hygiene eingehalten werden können. Deshalb wird den Kirchgemeinden dringend empfohlen, Präsenzveranstaltungen sorgfältig zu prüfen und im Zweifelsfall darauf zu verzichten. Wichtig ist in jedem Fall eine klare Kommunikation gegenüber den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten (vgl. 6.3. im kantonalen Leitfaden).

Konfirmationslager
Weil Lagerlokalitäten kaum die Möglichkeit bieten, die Schutzmassnahmen während der gesamten Zeit des Zusammenseins einzuhalten, können Konfirmationslager bis auf Weiteres nicht stattfinden. Soweit möglich, sollten die Konfirmationslager verschoben werden.

Konfirmation
Die aktuelle Situation mit der Covid-19-Pandemie lässt es kaum zu, dass die Konfirmationen 2020 wie geplant vorbereitet und gefeiert werden können. Alternativen sind gefragt. Der Kirchgemeinderat entscheidet darüber, was mit den anstehenden Konfirmationen 2020 geschehen soll. Empfohlen wird pro Kirchgemeinde eine einheitliche Lösung. Mögliche Varianten finden sich im Anhang, lit. g. Wenn eine Kirchgemeinde an der Durchführung von Konfirmationen festhält, sind in jedem Fall die behördlichen Vorgaben zum Zeitpunkt der Konfirmation strikt einzuhalten. Insbesondere gilt es, den Gesundheitsschutz der Teilnehmenden zu gewährleisten.

Schutzkonzept für Kirchgemeindeverwaltungen

Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn haben anhand staatlicher Vorlagen ein Beispiel eines Schutzkonzeptes für Kirchgemeindeverwaltungen entwickelt. Kirchgemeinden sollten das Dokument beim Gebrauch überprüfen und an die spezifischen örtlichen Verhältnisse anpassen.  Schutzkonzept der Kirche Bern-Jura-Solothurn

Notfall-Seelsorge in Zeiten Corona

Die Evangelisch-Reformierte Kirche Kanton Solothurn ist auch in dieser Corona-Zeit für Ihre Mitglieder da.

Speziell für die Notfallseelsorge sind neu folgende Pfarrpersonen zuständig:



27. April 2020 | Bundesamt für Gesundheit BAG | Update

Standard Schutzkonzept bei Beerdigungen:

Das Standard-Schutzkonzept hält die Schutzmassnahmen fest, die ab dem 27. April bei Beerdigungen «im Familienkreis» umgesetzt werden sollen. Die publizierten Massnahmen liegen in der Hauptsache auf der Linie der bereits angewandten Praxis. Andere Schutzmassnahmen bleiben möglich, wenn die Situation es erfordert, sie dem Schutzprinzip entsprechen und gleichwertig oder besser schützen. Das Formular ist so aufgebaut, dass allfällige abweichende oder ergänzende Schutzmassnahmen am Anfang des Dokumentes in Tabellen eingetragen werden können. Es ist auch möglich, in den einzelnen Kapiteln die standardmässig vorgeschlagenen Schutzmassnahmen zu ergänzen. Erfolgt kein Eintrag in den (blau hinterlegten) Tabellenabschnitten, gelten die standardmässigen Schutzmassnahmen. 

In den am 23. April publizierten Erläuterungen des Bundesamtes für Gesundheit gelten folgende Modalitäten:

  • Ab 27. April sind «Beerdigungen im Familienkreis» erlaubt.
  • Wegfall einer fixen Teilnehmerzahl: Gemäss Erläuterungen ist die Begrenzung auf «10-20 Personen» gestrichen. Neu wird festgehalten, dass aufgrund der zwingenden Abstand- und Hygienevorschriften «einzig die Wahl der Örtlichkeit ein begrenzender Faktor» für die Teilnehmerzahl ist.
  • Verantwortung bei den Durchführenden: Gemäss Erläuterungen wird empfohlen, dass sich die Verantwortlichen der Kirchgemeinde mit den Angehörigen/der Trauerfamilie absprechen und aufgrund der örtlichen Gegebenheiten «eine Teilnehmerzahl absprechen». Als Richtgrösse ist angegeben: Es sollen «pro anwesender Person 4m2 Fläche zur Verfügung stehen».
  • Empfehlung zur Zurückhaltung: Die Erläuterungen schliessen mit dem Hinweis, dass je nach örtlichen Verhältnissen «auch Beerdigungen denkbar [sind], an denen 30 oder 50 Personen teilnehmen». Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich eine zurückhaltende Praxis mit grossen Personenzahlen.

21. April 2020 | Update

Am 16. April 2020 stellte der Bundesrat eine stufenweise Lockerung des «Lockdowns» vor.

Zentrale Neuerungen und Eckdaten:

27. April 2020 können Beerdigungen im «Familienkreis» durchgeführt werden, d.h. die Beschränkung auf den «engen Familienkreis» fällt weg. Eine zahlenmässige Begrenzung wurde seitens des BAG bisher noch nicht kommuniziert, wird aber gegenwärtig zusammen mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) erörtert. Die Vorgaben betreffend Abstand und Hygiene müssen stets eingehalten werden. Die EKS ist zurzeit an einem Wording, welches die Kirchen dem BAG vorschlagen.

Des Weiteren dürfen in Spitälern auch nichtdringliche Eingriffe vorgenommen werden und gewisse Läden (z.B. Coiffeursalons, Baumärkte und Gärtnereien) können wieder öffnen.

Voraussichtlich ab dem 11. Mai 2020 sollen weitere Läden und die obligatorischen Schulen ihre Aktivitäten aufnehmen.

Ab dem 8. Juni 2020 sollen die Mittel-, Berufs- und Hochschulen, Museen, Zoos und Bibliotheken folgen.

Mindestens bis zu diesem Datum bleibt auch das Versammlungsverbot bestehen, wovon die Gottesdienste und kirchlichen Anlässe unmittelbar betroffen sind. Über weitere Etappen wird der Bundesrat u.a. in Abhängigkeit der Zahl der neuen Infektionen entscheiden. Die EKS wird bis spätestens Ende Mai, unter Einbezug von Kirchen, einen Entwurf für ein «nationales Gottesdienstkonzept» vorlegen.

Da Taufen im Rahmen eines Gottesdienstes stattfinden und die Gottesdienste momentan noch vom Versammlungsverbot betroffen sind, sollte eine Verschiebung in Betracht gezogen werden.

Die Kirchgemeinden werden ermutigt, auf der Grundlage der staatlichen und kirchlichen Informationen die Planung anzugehen, wie die kirchlichen Aktivitäten – allenfalls in modifizierter Form – wieder aufgenommen werden können.


Die Schweiz befindet sich nach wie vor in einer ausserordentlichen Lage. Wir unterstützen deshalb den Aufruf des Bundesrates an die Bevölkerung:

Bleiben Sie zu Hause, es sei denn:

Sie müssen zur Arbeit und können nicht auf Home-Office zurückgreifen
Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke
Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen


04. April 2020 | Update

Die COVID-19-Verordnung-2 (siehe 3. Kapitel, Art. 6, Absatz 3) des Bundesrates wurde hinsichtlich Abdankungen angepasst. Abdankungen in geeigneten Räumlichkeiten sowie Bestattungen auf dem Friedhof sind für den engen bzw. engsten Familienkreis und damit für mehr als 5 Personen möglich.

Alle Einrichtungen und Veranstaltungen nach Absatz 3 müssen die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) betreffend Hygiene und sozialer Distanz einhalten. Die Anzahl der anwesenden Personen ist entsprechend zu limitieren, und Menschenansammlungen sind zu verhindern.

21. März 2020 | Update

Zentrale Neuerungen:

Eine Ansammlung von Gruppen mit mehr als 5 Personen ist nicht mehr gestattet.

Die Kirchgemeindehäuser bleiben für Gruppen und für die Öffentlichkeit geschlossen. Nutzungsberechtigte sind individuell mit Schlüsseln auszustatten.

Die Kirchgemeinden werden gebeten, auf der Grundlage der behördlichen und kirchlichen Informationen laufend ihre Aktivitäten zu überprüfen. Fallen Aktivitäten weg, werden die frei werdenden Ressourcen anderswo eingesetzt, wo sie im Rahmen des kirchlichen Auftrages stattdessen gebraucht werden. Es gilt, solidarisch und kreativ zu denken und zu handeln.

Die Massnahmen für kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Ihrer Anstellungsbehörde sind der „aktuellen Handreichung für Kirchgemeinden“ unter Punkt 3 zu entnehmen.

16. März 2020 |  Update

Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiegesetz ein und verschärft bestehende Massnahmen. Daraus ergeben sich einschneidende Änderungen für Bevölkerung und Wirtschaft, wie auch die Kirchen.

Zentrale Neuerungen:

Gottesdienste
Es finden ab sofort keine Gottesdienste mit versammelter Gemeinde mehr statt. Auch andere Zusammenkünfte von Personen können nur noch in zwingenden Fällen (insbes. Seelsorge, Diakonie) stattfinden. Es ist auf geeignete Alternativformen (z.B. Streaming) auszuweichen und nach kreativen Formen zu suchen. Auch können keine Karfreitags- und Ostergottesdienste im traditionellen Format durchgeführt werden.

Es sind nur noch kirchliche Aktivitäten möglich, die aus seelsorgerlichen oder diakonischen Gründen zwingend sind (z.B. «mobile Boten»).

Kirchliche Aktivitäten, die mit keinem direkten physischen Kontakt verbunden sind (z.B. Telefonseelsorge, persönliches Nachfragen per E-Mail und dergleichen) bleiben weiterhin möglich und sind sehr willkommen.

Abdankungen
Für kirchliche Beerdigungen gilt eine Ausnahme vom behördlichen Verbot von öffentlichen Veranstaltungen. Dabei sind aber die gesundheitlichen Vorsorgemassnahmen streng zu beachten.
Im Falle einer Kremierung ist zu prüfen, ob die Abdankung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann.

Kirchgemeinden
Die von den zuständigen Behörden erlassenen Beschränkungen für Betriebe, Arbeitsstellen und öffentliche Institutionen sind unverzüglich für die Kirchgemeinden und kirchlichen Behörden zu übernehmen.
Die Kirchgemeinden werden gebeten, auf der Grundlage der behördlichen und kirchlichen Informationen laufend ihre Aktivitäten zu überprüfen.

Schulbetrieb
Der Präsenzunterricht in Schulen, Hochschulen und übrigen Ausbildungsstätten ist verboten. Dieses Verbot gilt bis am 19. April 2020

13. März 2020  |  Update


Das Corona-Virus verbreitet sich rasant und wir sind alle gehalten, unseren Beitrag zu leisten, dass die Verbreitung sich zumindest verlangsamt. Die Handreichungen für Kirchgemeinden wurden gestützt auf die Pressekonferenz des Bundesrates von gestern, Freitag, 13. März, angepasst.

Alle Schulen in der Schweiz sind bis zum 04.04.2020 geschlossen. Ebenso heisst das für unsere Kirche, dass sämtliche Anlässe, Betreuungsangebote, Kindertreffen, Religionsunterricht usw. vorerst analog der Schulschliessung auszusetzen sind.

Die Einhaltung der hygienischen Vorschriften, entsprechend den Weisungen, ist unabdingbar.

Das Distanzhalten im sozialen Umfeld ist aktuell wichtig und ein zusätzlicher Schutz vor Ansteckung. Generationen sollen sich im Gottesdienst möglichst nicht vermischen. Der Kanton Solothurn (Staatskanzlei) begrüsst die neuen Vorgaben des Bundes, gemäss Medienmitteilung vom 13.03.2020. Der Kanton sieht sich in seiner strikten Haltung bestätigt und empfiehlt dringend, auch auf Veranstaltungen mit 100 > Personen möglichst zu verzichten.

Zentrale Neuerungen:

Veranstaltungen
Öffentliche oder private Veranstaltungen mit über 100 Personen sind bis Ende April 2020 verboten. Veranstaltungen bis zu 100 Teilnehmende müssen dieselben Schutzmassnahmen vorsehen, damit eine einheitliche Praxis in den Kantonen sichergestellt ist

Sonntagsgottesdienste
Bei Gottesdiensten ist zur Zeit auf die Feier des Abendmahls zu verzichten und auf die Verteilung von Liederbüchern. Ebenso sollen keine Spezialgottesdienste stattfinden und Kirchenkaffees

Karfreitags- und Ostergottesdienste
Aufgrund der momentanen Entwicklung werden mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Gottesdienste im traditionellen Format stattfinden

Religions- und Konfunterricht
An Schulen darf bis 4. April kein Präsenzunterricht mehr stattfinden, davon ist auch der kirchliche Unterricht betroffen. Andere Möglichkeiten, wie Fernunterricht, Versand von Unterrichtsmaterialien sollten in Betracht gezogen werden

Konfirmationslager
Vom Hintergrund des bundesrätlichen Beschlusses zur Schliessung der Schulen und eine Verlängerung nicht auszuschliessen ist, ist von der Durchführung von Konfirmationslagern abzusehen und soll nach Möglichkeit verschoben werden

Konfirmation
Die Lage muss an Pfingsten neu evaluiert werden. Am Konfirmationsanlass dürfen nicht mehr als 100 Personen teilnehmen. Die Konfirmation muss daher verschoben, auf mehrere Anlässe aufgeteilt oder die Teilnehmendenzahl beschränkt werden

06. März 2020 | Prävention Corona-Virus

Der Synodalrat verfolgt aufmerksam die Entwicklung und empfiehlt den Kirchgemeinden, sich aktiv an der Verbreitung der Kampagne des BAG zu den hygienischen Vorsichtsmassnahmen zu beteiligen und auf allen kirchlichen Ebenen umzusetzen.
Das bedeutet, aktive Information mit Hilfe der bereitgestellten Materialien, Flyern usw.
Sie finden diese Unterlagen in der bereits aufgeschalteten Handreichung.
Die seelsorgerische Tätigkeit und unverzichtbare Dienstleistungen der Kirche sollen auf jeden Fall aufrechterhalten werden. Das bedeutet aber auch, dass sich die Mitglieder und die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde selber vor Ansteckung schützen und darauf achten, dass sie ihrerseits nicht zur Weiterverbreitung der Krankheit beitragen.

Die „Handreichung für die Kirchgemeinden zum Corona-Virus (Covid-19)“ wurde von den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle EKS erstellt. Diese werden laufend aktualisiert und Neuerungen sind gelb hinterlegt.

Link zur “BAG Kampagne” (Plakate zum Download): BAG-Coronavirus.ch

Coronavirus: BAG Kampagne “So schützen wir uns” 05.03.2020

«Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.» 2. Timotheus 1,7

BAG-Hotline:
Bevölkerung: 058 463 00 00
Reisende: 058 464 44 88

Hotline Kantonaler Sonderstab Corona Solothurn:
0800 112 117 (jeweils 08h-16h)
oder per Mail: kfscorona@kapo.so.ch