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Information und Empfehlung für Kirchen

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Die WHO hat die Ausbreitung des Corona-Virus (Covid-19) als Pandemie eingestuft. Gemäss Bundesrat ist die Lage ernst und einschneidende Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wurden beschlossen.

04. April 2020 | Update

Die COVID-19-Verordnung-2 (siehe 3. Kapitel, Art. 6, Absatz 3) des Bundesrates wurde hinsichtlich Abdankungen angepasst. Abdankungen in geeigneten Räumlichkeiten sowie Bestattungen auf dem Friedhof sind für den engen bzw. engsten Familienkreis und damit für mehr als 5 Personen möglich.

Alle Einrichtungen und Veranstaltungen nach Absatz 3 müssen die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) betreffend Hygiene und sozialer Distanz einhalten. Die Anzahl der anwesenden Personen ist entsprechend zu limitieren, und Menschenansammlungen sind zu verhindern.

Die Schweiz befindet sich nach wie vor in einer ausserordentlichen Lage. Die Zahl der COVID-19-Fälle nimmt laufend zu. Wir unterstützen den Aufruf des Bundesrates an die Bevölkerung.

Bleiben Sie zu Hause, es sei denn:

Sie müssen zur Arbeit und können nicht auf Home-Office zurückgreifen
Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke
Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen

21. März 2020 | Update

Zentrale Neuerungen:

Eine Ansammlung von Gruppen mit mehr als 5 Personen ist nicht mehr gestattet.

Die Kirchgemeindehäuser bleiben für Gruppen und für die Öffentlichkeit geschlossen. Nutzungsberechtigte sind individuell mit Schlüsseln auszustatten.

Die Kirchgemeinden werden gebeten, auf der Grundlage der behördlichen und kirchlichen Informationen laufend ihre Aktivitäten zu überprüfen. Fallen Aktivitäten weg, werden die frei werdenden Ressourcen anderswo eingesetzt, wo sie im Rahmen des kirchlichen Auftrages stattdessen gebraucht werden. Es gilt, solidarisch und kreativ zu denken und zu handeln.

Die Massnahmen für kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Ihrer Anstellungsbehörde sind der „aktuellen Handreichung für Kirchgemeinden“ unter Punkt 3 zu entnehmen.

16. März 2020 |  Update

Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiegesetz ein und verschärft bestehende Massnahmen. Daraus ergeben sich einschneidende Änderungen für Bevölkerung und Wirtschaft, wie auch die Kirchen.

Zentrale Neuerungen:

Gottesdienste
Es finden ab sofort keine Gottesdienste mit versammelter Gemeinde mehr statt. Auch andere Zusammenkünfte von Personen können nur noch in zwingenden Fällen (insbes. Seelsorge, Diakonie) stattfinden. Es ist auf geeignete Alternativformen (z.B. Streaming) auszuweichen und nach kreativen Formen zu suchen. Auch können keine Karfreitags- und Ostergottesdienste im traditionellen Format durchgeführt werden.

Es sind nur noch kirchliche Aktivitäten möglich, die aus seelsorgerlichen oder diakonischen Gründen zwingend sind (z.B. «mobile Boten»).

Kirchliche Aktivitäten, die mit keinem direkten physischen Kontakt verbunden sind (z.B. Telefonseelsorge, persönliches Nachfragen per E-Mail und dergleichen) bleiben weiterhin möglich und sind sehr willkommen.

Abdankungen
Für kirchliche Beerdigungen gilt eine Ausnahme vom behördlichen Verbot von öffentlichen Veranstaltungen. Dabei sind aber die gesundheitlichen Vorsorgemassnahmen streng zu beachten.
Im Falle einer Kremierung ist zu prüfen, ob die Abdankung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann.

Kirchgemeinden
Die von den zuständigen Behörden erlassenen Beschränkungen für Betriebe, Arbeitsstellen und öffentliche Institutionen sind unverzüglich für die Kirchgemeinden und kirchlichen Behörden zu übernehmen.
Die Kirchgemeinden werden gebeten, auf der Grundlage der behördlichen und kirchlichen Informationen laufend ihre Aktivitäten zu überprüfen.

Schulbetrieb
Der Präsenzunterricht in Schulen, Hochschulen und übrigen Ausbildungsstätten ist verboten. Dieses Verbot gilt bis am 19. April 2020

13. März 2020  |  Update


Das Corona-Virus verbreitet sich rasant und wir sind alle gehalten, unseren Beitrag zu leisten, dass die Verbreitung sich zumindest verlangsamt. Die Handreichungen für Kirchgemeinden wurden gestützt auf die Pressekonferenz des Bundesrates von gestern, Freitag, 13. März, angepasst.

Alle Schulen in der Schweiz sind bis zum 04.04.2020 geschlossen. Ebenso heisst das für unsere Kirche, dass sämtliche Anlässe, Betreuungsangebote, Kindertreffen, Religionsunterricht usw. vorerst analog der Schulschliessung auszusetzen sind.

Die Einhaltung der hygienischen Vorschriften, entsprechend den Weisungen, ist unabdingbar.

Das Distanzhalten im sozialen Umfeld ist aktuell wichtig und ein zusätzlicher Schutz vor Ansteckung. Generationen sollen sich im Gottesdienst möglichst nicht vermischen. Der Kanton Solothurn (Staatskanzlei) begrüsst die neuen Vorgaben des Bundes, gemäss Medienmitteilung vom 13.03.2020. Der Kanton sieht sich in seiner strikten Haltung bestätigt und empfiehlt dringend, auch auf Veranstaltungen mit 100 > Personen möglichst zu verzichten.

Zentrale Neuerungen:

Veranstaltungen
Öffentliche oder private Veranstaltungen mit über 100 Personen sind bis Ende April 2020 verboten. Veranstaltungen bis zu 100 Teilnehmende müssen dieselben Schutzmassnahmen vorsehen, damit eine einheitliche Praxis in den Kantonen sichergestellt ist

Sonntagsgottesdienste
Bei Gottesdiensten ist zur Zeit auf die Feier des Abendmahls zu verzichten und auf die Verteilung von Liederbüchern. Ebenso sollen keine Spezialgottesdienste stattfinden und Kirchenkaffees

Karfreitags- und Ostergottesdienste
Aufgrund der momentanen Entwicklung werden mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Gottesdienste im traditionellen Format stattfinden

Religions- und Konfunterricht
An Schulen darf bis 4. April kein Präsenzunterricht mehr stattfinden, davon ist auch der kirchliche Unterricht betroffen. Andere Möglichkeiten, wie Fernunterricht, Versand von Unterrichtsmaterialien sollten in Betracht gezogen werden

Konfirmationslager
Vom Hintergrund des bundesrätlichen Beschlusses zur Schliessung der Schulen und eine Verlängerung nicht auszuschliessen ist, ist von der Durchführung von Konfirmationslagern abzusehen und soll nach Möglichkeit verschoben werden

Konfirmation
Die Lage muss an Pfingsten neu evaluiert werden. Am Konfirmationsanlass dürfen nicht mehr als 100 Personen teilnehmen. Die Konfirmation muss daher verschoben, auf mehrere Anlässe aufgeteilt oder die Teilnehmendenzahl beschränkt werden

06. März 2020 | Prävention Corona-Virus

Der Synodalrat verfolgt aufmerksam die Entwicklung und empfiehlt den Kirchgemeinden, sich aktiv an der Verbreitung der Kampagne des BAG zu den hygienischen Vorsichtsmassnahmen zu beteiligen und auf allen kirchlichen Ebenen umzusetzen.
Das bedeutet, aktive Information mit Hilfe der bereitgestellten Materialien, Flyern usw.
Sie finden diese Unterlagen in der bereits aufgeschalteten Handreichung.
Die seelsorgerische Tätigkeit und unverzichtbare Dienstleistungen der Kirche sollen auf jeden Fall aufrechterhalten werden. Das bedeutet aber auch, dass sich die Mitglieder und die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde selber vor Ansteckung schützen und darauf achten, dass sie ihrerseits nicht zur Weiterverbreitung der Krankheit beitragen.

Die „Handreichung für die Kirchgemeinden zum Corona-Virus (Covid-19)“ wurde von den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle EKS erstellt. Diese werden laufend aktualisiert und Neuerungen sind gelb hinterlegt.

Link zur “BAG Kampagne” (Plakate zum Download): BAG-Coronavirus.ch

Coronavirus: BAG Kampagne “So schützen wir uns” 05.03.2020

«Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.» 2. Timotheus 1,7

BAG-Hotline:
Bevölkerung: 058 463 00 00
Reisende: 058 464 44 88

Hotline Kantonaler Sonderstab Corona Solothurn:
0800 112 117 (jeweils 08h-16h)
oder per Mail: kfscorona@kapo.so.ch